Harald Dohrn

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Harald Dohrn
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Harald Dohrn (* 17. April 1885 in Neapel; † 29. April 1945 in München) war Sympathisant der Weißen Rose und Regimekritiker zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.

Leben [Bearbeiten]
Er war der Sohn des Meeresbiologen Anton Dohrn und übernahm an der Seite seines Bruders Wolf Dohrn, dessen Nachfolge er später antrat, die Leitung der Gartenstadt Hellerau bei Dresden. Nach dem Verkauf des Geländes an den sächsischen Staat verlegte er seinen Wohnsitz an den Tegernsee und gründete eine physiotherapeutische Praxis.

Seine Tochter Herta heiratete 1941 Christoph Probst, der Mitglied der Weißen Rose war. Dohrn geriet als Sympathisant dieser Vereinigung und Regimekritiker ins Visier der NS-Justiz, wurde 1943 jedoch zunächst freigesprochen. 1945 beteiligte er sich gemeinsam mit seinem Schwager Hans Quecke an einem Aufruf der Freiheitsaktion Bayern. Er wurde jedoch denunziert und am 29. April 1945, kurz vor Einmarsch der Amerikaner, von einem SS-Kommando erschossen.

Weblinks [Bearbeiten]
Erzbistum München-Freising zur Freiheitsaktion Bayern
Dohrns und Hans Queckes Biografie
Normdaten: PND: 122069323 (PICA) | WP-Personeninfo
Personendaten
NAME Dohrn, Harald
KURZBESCHREIBUNG Sympathisant der Weißen Rose und Regimekritiker zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland
GEBURTSDATUM 17. April 1885
GEBURTSORT Neapel
STERBEDATUM 29. April 1945
STERBEORT München
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Dohrn“
Kategorien: Person der Freiheitsaktion Bayern | NS-Opfer | Mann | Deutscher | Geboren 1885 | Gestorben 1945Meine Werkzeuge
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